Die Halbinsel Krim, Jalta und das Schwarze Meer - was für ein Thema! Denkt man da nicht sofort an "die Konferenz
von Jalta", bei der "die großen Drei" - Roosevelt, Stalin und Churchill gegen
Ende des Zweiten Weltkrieges die Neuordnung der Welt festlegten? Oder an die kriegerische
Vergangenheit dieser Region, als begehrtes Objekt im Zank zwischen Skythen, Griechen,
Genuesern, Türken, Tataren, Briten, Deutschen, Russen und Ukrainern?
Die im Schwarzen Meer gelegene Halbinsel Krim war immer das bevorzugte Domizil
der Herrscher Russlands, der Sowjetunion und der Ukraine. Schon die Zaren bauten
sich herrschaftliche Paläste in der paradiesischen Vegetation dieser vom Klima
besonders verwöhnten Region der heutigen Ukraine.
Der Foto- und Grafikdesigner Gerd Dollhopf wird den Workshop leiten. Für ihn
war die Krim ein Mythos, dem er sich 1999 das erste Mal näherte. Seitdem ist er
von der Halbinsel fasziniert und kommt jährlich zurück. Seine Frau Svitlana Dollhopf
ist Grafikdesignerin kommt aus der Ukraine und wird als Co-Leiterin den organisatorischen
Teil übernehmen. Beide sind begeistert von der mediterranen Vegetation, der phantastischen
Gebirgslandschaft, die beim Berg "Ai Petri" von über 1.000 Meter steil ins Meer
abfällt, den versteckten Canyons mit Wasserfällen und Bergbächen und den schönen
und sauberen Küsten und Stränden.
Für den reisenden neuzeitlichen Mitteleuropäer der sind die Lebensumstände
eher fremdartig und alles was mit Organisation zu tun hat ist äußerst seltsam
und oft schwer verständlich. Dem Fotografen aber bietet sich eine sehr natürliche und wenig touristisierte Landschaft. Igor, unser Freund und Geheimtippgeber für versteckte Paradiese wird uns mit unserem Fahrer Boris und seiner Exkursionsleiterin Angela zu den Attraktionen der Region begleiten.
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